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Dr. med. Mattern
Nase (Nasus), auch Teil des Atmungsweges. Beim Menschen besteht eine Verbindung zwischen den beiden äußeren Nasenöffnungen (Nasenlöcher) und der Mund- beziehungsweise Rachenhöhle. Die Nase des Menschen gliedert sich in die äußere Nase und in die Nasenhöhle. Die äußere Nase wird im Bereich der Nasenwurzel v.a. vom paarigen, schmalen Nasenbein (Os nasale) gebildet. Daran anschließend formen nach vorn zu verschiedene hyaline Knorpelstücke als knorpeliges Nasenskelett die nachgiebige, für den Menschen typische (äußere) Nase. Die knorpelige Nasenscheidewand (Nasenseptum) trennt die Nasenhöhlen voneinander; ihr oberer Rand biegt nach beiden Seiten um und bestimmt so mit dem Nasenbein zusammen die Form des Nasenrückens. Bis auf das Riechepithel sind die Nasenhöhlen von Schleimhaut mit Flimmerepithel ausgekleidet, das eingedrungene Staubpartikel rachenwärts transportiert. Von der Außenwand ragen bis fast zur Nasenscheidewand drei übereinander liegende Nasenmuscheln in die Nasenhöhle vor, die dadurch drei überdachte Nasengänge erhält. In den unteren Nasengang mündet der Abflusskanal der Tränendrüsen, in den mittleren münden fast alle Nebenhöhlen. Vor der oberen Nasenmuschel liegt das Riechepithel mit den Geruchssinneszellen (als Riechkegel und Riechhärchen). Die beiden unteren dienen dem Reinigen, Anfeuchten und Vorwärmen der Luft. (Geruchssinn)
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